Loslassen, was krank macht

Viele Menschen leiden ein Leben lang.

Sie stellen sich Fragen wie :

  • Warum bin ich so häufig krank?
  • Warum muss ich mich ständig mit irgendwelchen Problemen herumschlagen?
  • Warum habe ich den falschen Beruf gewählt?
  • Warum finde ich nicht den richtigen Partner oder die richtige Partnerin?
  • Warum gelingt es mir nicht etwas Neues zu beginnen?

Alle diese Probleme sind mit unangenehmen Gefühlen verbunden und unangenehme Gefühle entstehen in unserem Geist. Da liegt der Ansatz für Veränderung. Unsere geistige Einstellung zu einer bestimmtem Situation.

So kommen manche Menschen über die Trennung oder den Verlust einer nahe stehenden Person über viele Jahre, sogar für den Rest ihres Lebens nicht hinweg, verharren in Hass, Ablehnung und Selbstmitleid. Andere trauern bewusst, nehmen Abschied und steuern ihre Gedanken mehr und mehr hin zu neuer Stabilität, Offenheit und Stärke.

Was macht den Unterschied?

Leiden entsteht durch Festhalten am „falschen Wunsch“, an Vorstellungen von einem Leben, das für mich persönlich nicht vorgesehen ist. Mein Herzenswunsch und „die Dinge“, die für mich vorgesehen sind, gehen in aller Regel in Erfüllung, es ist nur eine Frage der Zeit und der dafür eingesetzten Energie.

Doch wie sieht mein Herzenswunsch aus, was brauche ich in meinem Leben wirklich und was ist nur Anhaftung an die „falschen Vorstellungen“ vom „Glücklich sein“?

Die Astrologie bietet jedem von uns umfangreiche Möglichkeiten an, sich mit seinen Vorstellungen und Wünschen auseinanderzusetzen. Über die Analyse unseres Geburtshoroskops können wir unterscheiden lernen

  • was Illusion ist, was uns leiden lässt und
  • was für jede und jeden von uns im Leben „machbar“ ist, uns „zufällt“,

uns stärkt und zufrieden und glücklich werden lässt.

Die Sonne überstrahlt alles, sie überträgt die Kraft des ICH und den Willen Erfahrungen zu machen. Abhängig vom Tierkreiszeichen formt Sie unsere Persönlichkeit und verleiht uns Ausstrahlung. Die anthroposophische Medizin  teilt ihr das Gold zu, welches zwischen Peripherie und Zentrum vermittelt.

Mond und Saturn erklären uns unsere tiefen Wünsche, unsere Vorstellungen und auch Widerstände, mitunter Leid-erzeugenden Glaubenssätze und Begrenzungen. Venus erklärt uns, was wir wirklich lieben und brauchen und Jupiter, wo unsere Erfüllung zu Hause ist, an deren Umsetzung wir mit unseren Mars-Kräften arbeiten können.

Ich habe oft erlebt, wie befreiend die plötzliche Erkenntnis für einen Klienten/-in ist jahrelang hinter einer Karotte her gelaufen zu sein. Dann heißt es los zu lassen von falschen Vorstellungen. Wer schon einmal etwas „vermeintlich“ lieb gewonnenes und war es auch nur eine fixe Idee los lassen musste, weiß, wie schwer eine solche Einstellungs- und Verhaltensänderung sein kann.

Hier bieten uns Homöopathie und Anthroposophische Medizin mit ihren reichhaltigen Arzneimittel-Sortimenten ganz konkrete und direkte Unterstützung an.

Einige Beispiele aus der Homöopathie:

Natrium muriaticum: „Trotz immer wiederkehrendem Leiden bin ich nicht in der Lage mich aus einer leidvollen Situation zu befreien und treffe häufig wieder die falschen, weiteres Leid erzeugenden Entscheidungen.“

Nitricum acidum: „Ich kann Vergangenes nicht vergessen und Erlittenes unter keinen Umständen verzeihen. Das ständige Erinnern an alte Verletzungen verhindert einen konstruktiven Neuanfang.“

Sulfur: „Ich halte alles fest. Ich sammle und horte Dinge und verstricke mich in meine geistigen Ideen und Konstrukte bis hin zur Handlungsunfähigkeit.“

Sepia: „Ich denke nur negativ über das Leben, alles ist schlecht. Ich gönne niemand anderem glücklich zu sein, weil ich es mir selbst nicht gönnen kann.“

Ignatia: „Ich bin so tief verletzt z.B. durch den Verlust eines geliebten Menschen, dass ich nicht mehr in der Lage bin meinen Alltag zu meistern.“

Einige Beispiele aus der Anthroposophischen Medizin:

Neurodoron: „Stress überwältigt mich, ich bin nicht mehr in der Lage klare Gedanken zu fassen. Mein Nervensystem ist überfordert, ich habe Prüfungsangst und bin erschöpft.“

Bryophyllum argento cultum: „Ich bin nicht mehr in meinem Körper verankert und bin zu sehr nach außen gerichtet, ich fühle mich überfordert und kann häufig weder ein-und durchschlafen.“

Kalium aceticum comp.: „Alles ist schwer, mein Blut versackt in der Schwere, ich habe Zwangsgedanken und meine Wahrnehmung ist verzerrt.“

Was bewirken diese Arzneimittel?

Diese Arzneimittel sind Beispiele aus einem großen, umfangreichen Sortiment von Behandlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Sie helfen zu korrigieren und Irrwege zu verlassen. Sie helfen Mut und Kraft zu sammeln um den „machbaren“ Weg zu finden und zu gehen. Sie helfen, die unseren Fähigkeiten, Erkenntnissen und Fertigkeiten entsprechenden Lebenskonzepte zu verankern und umzusetzen. Sie bringen uns auf dem Weg zu einem erfüllten Leben, das Überkommenes reguliert und Krankmachendes los lässt.

Die genaue Auswahl helfender Arzneien und unterstützender Methoden trifft am besten ein Therapeut, vor allem dann, wenn sich fehl geleitete Vorstellungen und Wünsche bereits als krankmachende Symptome manifestiert haben.

© Barbara Alpen