Die Wahrheit erkennen

In den Zeitungen, in den Nachrichten, in den sozialen Medien, sogar in der U-Bahn werden wir von Katastrophen-Meldungen überschwemmt.

Was ist los in unserer Zeit? 

Es fällt mitunter schwer sich dieser medialen Sintflut zu entziehen.

Wie gehen wir damit um?

Sind Angst um die eigene Zukunft und die der Menschheit geeignete Ratgeber und Maßstab für vernünftiges Handeln? 

Der Blick in den Sternenhimmel

Seit 2012 und noch bis 2025 bewegt sich der Planet Neptun – „der Erd-Erschütterer“- im eigenen Haus, in den Fischen. Der Planet Neptun steht für unsere Traum- und Wunschwelten, aber auch für Illusionen und Täuschungen. In den Fischen verstärkt sich diese Wirkung, d.h. er verschleiert die Realität, vernebelt und verbreitet Chaos, wo er nur kann. Worin der Sinn dieses Geschehens liegt, werden wir erst 2025 langsam erkennen können, wenn Neptun in das Widder Zeichen wechselt und sich die Fische-Schleier gelichtet haben.

Neptuns Chaos-auslösende Qualität zeigte sich bereits bei seiner Entdeckung im Wassermann-Zeichen, am 23.September 1846, denn sofort entbrannte ein Streit darüber, wer ihn denn zuerst berechnet und gesichtet hatte. https://www.spektrum.de/magazin/die-entdeckung-des-planeten-neptun/1418283

Zwischen 1847-1861 war Neptun ebenfalls in den Fischen und hat bereits 1848 mit der März-Revolution für gehörigen Wirbel gesorgt. https://www.geschichte-abitur.de/revolution-184849

Somit erleben wir heute den ersten bewussten Neptun-Zyklus seit seiner Entdeckung.

Was gibt Orientierung im Chaos?

Verlassen wir einmal für einen Augenblick die Verwirrung in und um uns.

Wie wäre es mit einer Woche Medien-Enthaltsamkeit?

Wie wäre es für eine gewisse Zeit eine Wanderung in der Natur zu unternehmen?

Auch die Beschäftigung mit den Nebenübungen von Rudolf Steiner kann Orientierung bieten: 

  1. Gedankenkontrolle
  2. Willensschulung
  3. Gelassenheit
  4. Positivität
  5. Unbefangenheit
  6. Harmonisierung

https://www.anthroposophische-meditation.de/meditation/nebenuebungen/

Mir hat das Buch von Axel Burkart, “Mit einem Satz das Leben ändern: Die Kraft der richtigen Glaubenssätze“, sehr geholfen:

Glaubenssätze bestimmen, wie wir die Welt sehen, wie wir denken, fühlen und wahrnehmen. Der spirituell geschulte Mathematiker Axel Burkart zeigt, wie wir ganz praktisch und aktiv mit ihnen arbeiten können. Durch seine universelle Methode lernt man sich seiner Glaubenssätze bewusst zu werden und sie zu verändern.“

Erobere deine Freiheit

Wie werden wir frei, ohne uns von Gefühlen und Emotionen treiben zu lassen?

Wir müssen wach sein, jede Minute entscheiden, wie wir handeln wollen, was aus der Vielfalt der Informationen für uns stimmig ist, was wirklich geistes-und naturwissenschaftlich bewiesen ist und was nur vermutet wird. 

Selbst denken, wach bleiben, eigenverantwortlich handeln machen Arbeit.

In Panik geraten und Verbote aussprechen machen unfrei, befeuern Wut, Ärger und Kopflosigkeit.

Erst die Gedanken kontrollieren, den Wahrheitsgehalt einer Behauptung überprüfen, Gelassenheit üben und dann handeln. Alles, was wir tun, obliegt unserer eigenen Verantwortung. 

Wir müssen unser Denken, Fühlen und Wollen in Einklang bringen. Reines Handeln aus der Emotion heraus schaltet unsere innere Mitte/das ICH aus, es macht unfrei, getrieben, manipulierbar. 

Erkenne Manipulation, erkenne Vorurteile, erkenne dich selbst!

Werde dein eigener Beobachter, beobachte und unterscheide zwischen Denken, Fühlen und Wollen.

Wir sollten uns bewusst werden, dass unsere Gedanken frei sind und von hoher, schöpferischer Kraft, sie erschaffen Positives und Negatives:

„Die Energie folgt der Aufmerksamkeit.“ (Werner Heisenberg)

Wir müssen unterscheiden lernen zwischen

  1. Kognitivem Urteil, was ist wahr/bewiesen, was ist falsch (1+1=2)
  2. Emotionalem/ästhetischem Urteil, was mir ganz persönlich gefällt oder eben nicht
  3. Moralischem Urteil (Politik, Ethik, Religion)

Nur das überlegte-sachliche Betrachten und Überprüfen führt uns zur inneren Wahrheit, macht uns frei und bringt uns unserer Schöpferkraft näher: 

Ich will nicht, dass ihr in Panik geratet, denn unsere Mutter Erde braucht klare Köpfe!“

© Barbara Alpen